Recylex ist in doppelter Hinsicht im Umweltschutz aktiv:
Als Hersteller von Metallen und Metallverbindungen (Zink, Blei) trägt Recylex durch seine Recyclingtätigkeit dazu bei, dass Produkte, deren Lebenszyklus abgelaufen ist (Batterien) sowie Industrieabfälle (Hüttenstäube) eingesammelt und verwertet werden.
Als Betreiber historischer Bergwerks- und Metallurgiestandorte und Erbe einer jahrhundertealten Tradition saniert Recylex ehemalige Bergwerke, Industriebrachen, Industrieabfall-Deponien und kontaminierte Böden.
Recycling
Durch seine Recyclingtätigkeit ist Recylex ein wichtiger Akteur auf dem Gebiet der Umweltsanierung.
Die Weitereinwicklung des Recyclings gehört zu den wichtigsten Geschäftstätigkeiten der Gruppe und ist ein fester Bestandteil ihrer industriellen und Umweltschutz-Strategie.
Unabhängig davon, ob es sich um die Verwertung des in den Hüttenstäuben enthaltenen Zinks, um Blei aus Altbatterien, das Recycling von Polypropylen oder Industrieabfällen handelt, Recylex informiert sowohl die Fachwelt als auch die Öffentlichkeit über seine Tätigkeit.
Autobatterien:
Zirka 70 % des von der Gruppe produzierten Bleis werden durch Blei- und insbesondere Bleibatterie-Recycling hergestellt. Die Blei-Affinerien von Recylex haben eine mehr als 80 jährige Erfahrung im Bleibatterie-Recycling.
Jedes Jahr werden in unseren Recyclinganstalten in Frankreich und in Deutschland 11 Millionen Batterien recycelt.
Um sicherzustellen, dass noch mehr Altbatterien dem Recycling zugeführt werden, entwickelt Recylex Partnerschaften mit Großhändlern und ihren Autozentren.
Polypropylen :
Recylex ist europäischer Marktführer auf dem Gebiet des Polypropylen-Recyclings aus Batteriegehäusen.
C2P, eine Tocher von Recylex, stellt recycelte Polypropylen-Granulate vor allem aus den Gehäusen von Altbatterien und anderen Automobilteilen her.
Der in den Batterien enthaltene Kunststoff wird von unseren Zerlegezentren verarbeitet, ebenso wie andere Teile aus Polypropylen, die im wesentlichen aus der Automobilindustrie stammen.
Sanierung ehemaliger Bergwerke
Recylex hat sich verpflichtet, die ehemaligen Bergwerke zu sanieren, deren Konzession die Firma besitzt und die zu ihrem Bergbau- und industriellen Erbe gehören. Dieses auf Verantwortungsbewusstsein basierende Engagement ist Bestandteil unserer freiwilligen Maßnahmen zum Schutz der Umwelt sowie des Zukunftsplans.
Da diese Konzessionen nicht mehr genutzt werden, führt unsere Gesellschaft seit den letzten Jahren ein Programm zur Rückgabe an den Staat durch.
Das bedeutet, dass die Bergwerke zunächst renaturiert werden. Dabei wird gewährleistet, dass sie weder die Sicherheit der Bevölkerung noch die Umwelt beeinträchtigen.
Zu den in diesem Zusammenhang durchgeführten Maßnahmen gehören der dauerhafte Verschluss der zahlreichen Eingänge in die Galerien und Schächte, die Absicherung der Stabilität des Terrains, um jedwedes Risiko von Einbrüchen abzuwenden, die Demontage der auf der Oberfläche befindlichen Anlagen und die Überwachung und Behandlung von Grubenabwässer vor deren Einleitung in die Umwelt, um Umweltschäden zu vermeiden.
Wir überwachen sorgfältig die Wasserqualität der umgebenden Flussläufe und bauen Bergwerksstandorte zurück, bevor wir diese nach Neuprofilierung, Begrünung und Gestaltung der Landschaft zurückgeben.
Diese Tätigkeit erfolgt unter der Aufsicht und nach den Regeln des Industrieministeriums und seines Kontrollorgans DRIRE in Abstimmung mit staatlichen Dienststellen, Gemeinden, Umweltschutzorganisationen (insbesondere zum Schutz von Fledermäusen) und der Grundeigentümer.
Der ordnungsgemäße Abschluss der Arbeiten wird durch einen Beschluss des Präfekten festgestellt.
Danach wird der Verzicht auf die Konzession per Ministerdekret genehmigt.
2006 hat Recylex 5 Bergwerke zurückgegeben, für 2007 ist vorgesehen, 5 weitere Gruben zu sanieren. Die Gruppe plant, bis Ende 2007 16 Bergwerke gegenüber 26 Ende 2005 zu besitzen.
Geografische Lage der Bergwerkskonzessionen